01. Juni 2016

Geburtsvorbereitung mit zwei Partnerabenden

Freiburg Mitte
19.30 - 21.45

01. Juni 2016

Rückbildung (auf Wunsch mit Kinderbetreuung im Nebenraum)

Freiburg Mitte
18.00 - 19.25

11. Juni 2016

Geburtsvorbereitung am Wochenende mit Partnertag

Freiburg Mitte
10.00 - 17.30

25. Juni 2016

Geburtsvorbereitung am Wochenende mit Partnertag

Freiburg Mitte
10.00 - 17.30

02. Juli 2016

Geburtsvorbereitung am Wochenende/Paare in Emmendingen

Hebammenpraxis Kerstin Lüking
10.00 - 14.00

05. Juli 2016

Geburtsvorbereitung in Littenweiler

"Haus 197", Schwarzwaldst. 197, FR-Littenweiler, beim Strandbad
18.15 - 19.45

06. Juli 2016

Rückbildungskurs in Gundelfingen

79194 Gundelfingen Gewerbestr.1a
19.45 - 21.00

07. Juli 2016

Geburtsvorbereitungskurs in Gundelfingen

79194 Gundelfingen Gewerbestr.1a
19.00 - 21.00

09. Juli 2016

Geburtsvorbereitung am Wochenende mit Partnertag

Freiburg Mitte
10.00 - 17.30

12. Juli 2016

Rückbildung in Littenweiler

Haus 197, Schwarzwaldst. 197, FR-Littenweiler, beim Strandbad
20.00 - 21.15

20. Juli 2016

Geburtsvorbereitungskurs in Denzlingen

79211 Denzlingen Schwabenstr.32
18.30 - 20.30

29. August 2016

Rückbildungskurs in Gundelfingen

79194 Gundelfingen Gewerbestr.1a
19.45 - 21.00

06. September 2016

Geburtsvorbereitungskurs in Gundelfingen

79194 Gundelfingen Gewerbestr.1a
19.00 - 21.00

01. Oktober 2016

Rückbildungsgymnastik am Samstag (ohne Baby) in Emmendingen

Hebammenpraxis Kerstin Lüking
08.30 - 09.45

08. Oktober 2016

Geburtsvorbereitung am Wochenende/Paare in Emmendingen

Hebammenpraxis Kerstin Lüking
10.00 - 14.00

03. Dezember 2016

Geburtsvorbereitung am Wochenende/Paare in Emmendingen

Hebammenpraxis Kerstin Lüking
10.00 - 14.00

Herzlich Willkommen
beim Hebammenkreisverband
Freiburg / Breisgau-Hochschwarzwald / Emmendingen

Infos und verschiedene Poster,
Karten zum Ausdrucken als PDF Datei

Fotoaktion zum Hebammenprotest in Freiburg:
Hebammen und Familien

Fotoaktion Hebammenprotest Freiburg 2014: Freiburger Hebammen und Familien, hier klicken

Wahlfreiheit des Geburtsortes ist ein Frauenrecht!

 

Offener Brief der Stadträtinnen der Gemeinderatsfraktionen

Unabhängige Listen, B 90/ DIE GRÜNEN, SPD, CDU, FDP

 

Herrn Oberbürgermeister

Dr. Dieter Salomon

OB-Büro

 

Nachrichtlich an die Presse

 

Freiburg, 6.3.2014

 

Werdende Mütter und junge Familien brauchen die freien Hebammen!

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

bundesweit ist der Berufstand der freien Hebammen gefährdet, weil die Haftpflicht-versicherungsprämien in den letzten 10 Jahren schwindelerregende Höhen erreicht haben. Ab Juli 2015 will die Nürnberger Versicherung keine freien Hebammen mehr versichern und die Allianz wird der letzte verbleibende Anbieter einer Haftpflicht sein, die für diese Berufsgruppe heute schon unbezahlbar ist.

Allein in Freiburg bringen fünf Prozent der Frauen ihre Kinder zu Hause zur Welt und etwa 90 Prozent aller Freiburger Gebärenden nehmen die Nachsorge nach der Geburt durch freie Hebammen in Anspruch. Wir Gemeinderätinnen wollen nicht tatenlos dabei zusehen, dass diese Unterstützung junger Familien künftig nicht mehr möglich wäre und die Wahlmöglichkeit der Frauen zwischen einer Haus- und einer Krankenhausgeburt entfiele. Auch die Frühen Hilfen sind ohne die Hebammen undenkbar.

In unserer Sorge um die jungen Mütter und Familien bitten wir Sie deshalb, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sich über den Deutschen Städtetag bei Herrn Bundesminister Hermann Gröhe für die Hebammen wie für die werdenden Mütter bundesweit einzusetzen, damit gemäß dem Koalitionsversprechen der Bundesregierung das Haftpflichtproblem bis 2015 gelöst wird.

Vielen Dank vorab.

Mit freundlichen Grüßen

 

Für die Stadträtinnen der Fraktionen

Unabhängige Listen         JF/ DIE GRÜNEN                  SPD

gez. Irene Vogel                  Maria Viethen                      Renate Buchen

CDU                                       FDP

Ellen Breckwoldt                Herta König


Reportage über die Hebammensituation in Deutschland auf Arte

hier klicken

Versicherungsmarkt für Hebammen bricht zusammen!

Ab dem Sommer 2015 haben freiberuflich tätige Hebammen in Deutschland keine Haftpflichtversicherung mehr. Für die Hebammen bedeutet dies das berufliche Aus, denn ohne Versicherung dürfen sie nicht arbeiten. Die Hebammenverbände fordern gemeinsam eine politische Lösung des Problems.

Die Nürnberger Versicherung hat verkündet, dass sie zum 1. Juli 2015 aus den beiden letzten verbliebenen Versicherungskonsortien für Hebammen aussteigen. Sowohl beim Deutschen Hebammenverband (DHV) als auch beim Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands (BfHD) ist offen, wer die Hebammen dann noch versichert. Zahlreiche Anfragen bei alternativen Versicherungsunternehmen im In- und Ausland blieben bisher erfolglos.

 

„Die Lage auf dem Versicherungsmarkt führt zum Zusammenbruch der Versorgung mit Geburtshilfe. Das ist eine absurde Situation“, sagt Martina Klenk, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes e.V. (DHV). Ruth Pinno, Vorsitzende des Bundes freiberuflicher Hebammen Deutschlands e.V. (BfHD) verdeutlicht: „Das bedeutet Berufsverbot für die freiberuflichen Hebammen, denn ohne Haftpflichtversicherung dürfen wir weder Geburten zu Hause, im Geburtshaus oder als 1:1-Beleghebamme in der Klinik betreuen noch Schwangeren- und Wochenbettbetreuungen annehmen. Der Markt für die Versicherung von Hebammen reguliert sich nicht mehr selbst. Die Folgen sind dramatisch, der Beruf ist akut von der Vernichtung bedroht.“ Martina Klenk fordert deshalb: „Wir brauchen jetzt dringend eine politische Lösung!“

Grundlegende Neustrukturierung der Haftpflichtversicherung ist erforderlich!

Die Hebammenverbände fordern eine grundlegende Neustrukturierung der Haftpflichtversicherung mit einer Haftungsobergrenze für Hebammen. Eine kurzfristige Lösung könnte auch ein Regressverzicht seitens der Sozialversicherungsträger sein, um die Versorgung der Schwangeren und Gebärenden und ihrer Familien mit Hebammenhilfe weiterhin sicherzustellen.

In den vergangenen Jahren sind immer mehr Hebammen aus dem Beruf und insbesondere aus der Geburtshilfe ausgestiegen, da die Haftpflichtprämien überproportional stark gestiegen sind. Für freiberuflich in der Geburtshilfe tätige Hebammen hat sich die Prämie in den letzten zehn Jahren trotz abnehmender Schadenszahlen verzehnfacht bei weiterhin niedriger Vergütung. Die Kostenexplosion der Haftpflichtprämie wird auch durch die Beteiligung der Krankenkassen nicht vollständig für jede Hebamme ausgeglichen. Eine flächendeckende Versorgung bei Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett ist schon jetzt nicht mehr gegeben. Die Wahlfreiheit des Geburtsortes ist in vielen Regionen durch das Wegfallen der freiberuflichen geburtshilflichen Versorgung und die Zentralisierung der Geburtshilfe in wenigen Kliniken nicht mehr vorhanden.


Gröhe will eine strukturelle Lösung für das Haftpflichtproblem

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe will zusammen mit den Hebammen an einer langfristigen und strukturellen Lösung des Haftpflichtproblems arbeiten. Das hat er heute bei einem ersten Treffen mit den Hebammenverbänden bekräftigt. Martina Klenk, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes e.V. kommentiert das heutige Gespräch:

„Das Gespräch mit dem Bundesgesundheitsminister gibt uns Anlass zur Hoffnung, dass das strukturelle Problem der Haftpflichtversicherung bei den Hebammen endlich politisch angegangen wird. Ab dem Sommer 2014 soll es eine kurzfristige Lösung geben, um die Kosten für die Haftpflicht für alle betroffenen Hebammen auszugleichen. Eine langfristigere und strukturelle Lösung will der Minister zusammen mit den Hebammenverbänden erarbeiten. Unser Eindruck ist: Wir werden sehr ernst genommen mit unserem Anliegen. Herr Gröhe hat nicht nur die Haftpflichtproblematik, sondern auch die Versorgungssituation mit Hebammenleistungen im Blick.“

In den vergangenen Tagen hatte sich die Situation auf dem Haftpflichtversicherungsmarkt für Hebammen zugespitzt. Durch den Ausstieg der Nürnberger Versicherung aus den Versicherungskonsortien der Hebammenverbände stehen freiberufliche Hebammen in Deutschland ab Sommer 2015 ohne Haftpflichtversicherung da, sollte sich keine Lösung finden. Dies kommt einem Berufsverbot gleich, da eine Hebammen ohne Versicherung nicht arbeiten darf.

In den kommenden Wochen wird der Abschlussbericht der interministeriellen Arbeitsgruppe „Versorgung mit Hebammenhilfe“ erwartet. Die Arbeitsgruppe tagte bereits in der vergangenen Legislaturperiode. Auf die Ergebnisse des Berichts aufbauend sollen Antworten auf die strukturellen Probleme im Hebammenwesen gefunden werden. Die Hebammenverbände fordern zur Lösung der Haftpflichtproblematik weiterhin eine Haftungsobergrenze für Hebammen.

Kontakt und weitere Informationen:

Deutscher Hebammenverband e.V.
Pressestelle
Telefon: 030/89390802
E-Mail: presse(at)hebammenverband.de

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 



Hebammenunterstützung überall!

Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Bielefeld - das sind nur einige der Städte, in denen in den letzten Tagen hunderte Eltern auf die Straße gegangen sind. Sie wollen nicht zulassen, dass Hebammen künftig ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Weitere Demonstrationen folgen. Außerdem gibt es zahlreiche Mitmachaktionen im Netz.

"Wir sind begeistert und überwältigt von der großartigen Unterstützung, die wir gerade für unsere politische Arbeit erhalten", sagt Martina Klenk, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes."Wir sind in intensiven Verhandlungen mit der der Politik und den Krankenkassen und arbeiten hart daran, endlich Lösungen für die drängenden Fragen unseres Berufsstandes zu finden. Den Rückenwind, den wir jetzt aus der Bevölkerung erhalten, können wir dabei gut gebrauchen!"

 

Vor zwei Wochen verkündete die Nürnberger Versicherung, dass sie zum 1.7.2015 sowohl aus der Versicherungsgruppe des Deutschen Hebammenverbandes  wie aus der des Bundes für freiberufliche Hebammen Deutschlands (BfHD) ausscheiden wird. Wenn bis zu diesem Zeitpunkt kein Versicherer gefunden wird, der die Anteile der Nürnberger Versicherung übernimmt, stehen die Hebammen ohne Versicherung da und dürften nicht mehr arbeiten.

"Wir weisen seit Jahren darauf hin, dass die Haftpflichtprämien so rasant steigen, dass sie von den Hebammen nicht mehr bezahlt werden können. Um einen Haftpflichtschutz nur für das nächste Jahr zu finden, haben wir 151 Versicherer im In- und Ausland angeschrieben. Immer mehr Hebammen ziehen sich deshalb schon jetzt aus der Geburtshilfe zurück", sagt Martina Klenk.

Betroffen von der Entwicklung sind nicht nur die Hebammen, sondern vor allem die Familien. Mütter finden schon jetzt immer schwerer eine Hebamme, die sie im Wochenbett oder bei der Geburt betreut. "Die Situation ist sehr schwierig", sagt Martina Klenk. "Trotzdem sind wir überzeugt, dass wir eine Lösung finden werden! Die Signale, die wir aus der Politik erhalten, sind positiv."


Unter den nachfolgenden Links erreichen Sie sowohl unseren Bundes- und Landesverband - den Deutschen HebammenVerband und den Hebammenverband Baden-Württemberg - wie auch Vereine und Verbände, wo Sie weitere Informationen finden.
Jederzeit aktuelle Nachrichten finden Sie unter www.hebammenverband.de.

www.hebammenverband.de/

Hebammenverband Baden-Württemberg e.V.

Bund freiberuflicher Hebammen

Geborgen wachsen,Bindungsorientierte Elternschaft

Hebammenblog

Greenbirth

Babyfreundliches Krankenhaus

Jederzeit aktuelle Nachrichten finden Sie auf den Websiten:

des Deutschen HebammenVerbandes e.V.

und

des Hebammenverbandes Baden-Württemberg

Deutscher Hebammenverband e.V.

Hebammenverband Baden-Württemberg e.V.

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